| Willi Sitte
1921 in Krakau, Chrastava geboren
1936 Aufnahme in die Kunstschule des Nordböhmischen Gewerbemuseums
in Reichenberg (Liberec)
1940 Studium an der Meisterschule für Malerei in Kronenburg
(Eifel)
1941-1944 Kriegsdienst
1945 Anschluss an eine Gruppe italienischer Partisanen
1945-1946 freischaffend in Mailand
1947-1950 Niederlassung in Halle
1951-1958 Lehrtätigkeit am Institut für künstlerische
Werkgestaltung Burg Giebichenstein in Halle
1959 Professor für Industrielle Formgestaltung Halle, Burg
Giebichenstein
1969 Mitglied der Deutschen Akademie der Künste
1972 Berufung zum Direktor der Sektion Bildende und Angewandte
Kunst
1974 Präsident des Verbandes Bildender Künstler der
DDR
Sitte ist ein Maler, der spezifische bildnerische Möglichkeiten
für das politische Drama sucht.
Aber auch seine Akte, die Liebespaare, die Schwimmenden, die
Rufenden sind nicht als private, sondern als gesellschaftlich eingebundene Figuren
zu verstehen.
In seinen Arbeiten wird immer wieder die Liebe zu Lovis Corinth
und Oskar Kokoschka sichtbar.
Willi Sitte – bestimmt in der Sache zugleich mit souveräner
Pfiffigkeit, lebenslustig und vital.
Einer der großen deutschen Maler der Neuzeit..
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